Auszüge aus Wikibook:
SVG und Barrierefreiheit

SVG bietet schon alleine dadurch, dass es ein Vektorgraphikformat ist, einen großen Vorteil: Es ist stufenlos skalierbar.

Eine weitere Eigenschaft gibt es umsonst, in einem SVG ist der Text nicht in Form von Pixeln und auch nicht als Kurven gespeichert, sondern in Form von Buchstaben, welche in einem text-Element stehen. Daher kann auch zum Beispiel ein Vorlese-browser (screenreader) den Text erkennen und einem Blinden vorlesen.

Es ist sehr wohl möglich zum Beispiel für Blinde eine Graphik nutzbar zu machen. Ein screenreader etwa oder auch ein Darstellungsprogramm mit graphischer Ausgabe kann die Inhalte von Text-Elementen, der Elemente title, desc und metadata in einer alternativen Textdarstellung zugänglich machen, alternativ oder zusätzlich zur graphischen Darstellung der Datei.

Die Verwendung von title, desc und metadata ist bei praktisch jedem Element möglich und repräsentiert dann entsprechend die Textalternative des jeweiligen Elementes oder der Gruppe von Elementen, die das jeweilige Elternelement umschließt.

Wie Darstellungsprogramme im einzelnen die Textalternative darstellen, ist nicht festgelegt. Jedenfalls ist es Aufgabe des Autors, dafür zu sorgen, dass die Abfolge der Texte und Textalternativen in einem Dokument hinsichtlich der Barrierefreiheit und Zugänglichkeit einen Sinn ergibt, der im wesentlichen einen Ersatz für die graphische Repräsentation darstellt, wenn dem Nutzer eine solche nicht zugänglich ist.

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SVG und Barrierefreiheit